Category Archives: Und sonst so…

ZAUBERHAFTES BEI LIEBLINGS

ODER EIN INTERVIEW ÜBER STEMPEL, DETAILLIEBE UND DAS TEILEN VON LEIDENSCHAFTEN

Wenn Ihr durch die Stadt geht, fragt Ihr Euch dann nicht auch manchmal, wer hinter all den vielen Fenstern wohnt? Wie diese Menschen leben? Wer sie sind? Und welche Dinge sie erfreuen?

Einige Antworten auf diese Fragen findet der wunderbare Blog Lieblings. Denn dort inspiriert die sympatisch-spritzige Giovanna ihre Leserinnen und Leser (zu denen ich mich sehr gern zähle) mit tollen Beiträgen über Interieur, Design und vor allem gute Geschichten. „Nichts ist spannender, als in das Leben anderer Menschen einzutauchen, ihre Persönlichkeit, ihre Leidenschaft und natürlich das Innere ihrer vier Wände kennen zu lernen.“ schreibt sie.

Wie es im Inneren meiner kreativen vier Wände aussieht, das reiht sich jetzt neben vielen anderen inspirierenden Portraits auf Giovannas wunderschönem Blog ein. Vielen Dank!
Mit einem Klick auf’s Bild entdeckt Ihr das Interview.

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Foto: © www.lieblings-blog.de

Der Spätsommer-Nachmittag mit Giovanna war richtig schön. Wir haben geschwatzt, Tee getrunken und uns ganz leckere Oatmeal Bars mit Pflaumenmus nach Cynthia Barcomi schmecken lassen. Für alle, die gerade nicht im Sport- und Abnehmfieber am Jahresanfang sind und diese schnellen und simplen Kleinigkeiten backen möchten, habe ich hier das Rezept.
Genuss pur. Versprochen!

Ziemlich Zauberhaft Stempelatelier Interview bei Lieblings Leckerei

Foto: © www.lieblings-blog.de

Eine kleine Backform ca. 23x23cm
170 g Vollkornhaferflocken
140 g Mehl
110 g Zucker
1/4 TL Salz
1/2 TL Zimt
180 g kalte Butter
250 g Pflaumenmus

1. Ofen auf 180°C (Umluft oder Unterhitze) vorheizen. Backform fetten.
2. Haferflocken, Mehl, Zucker, Salz, Zimt und die klare Butter in einer Schüssel mischen.
3. Ungefähr die Hälfte dieser bröseligen Masse in der Backform andrücken.
4. Das Pflaumenmus daraufstreichen und den restlichen Teig locker darüberstreuseln.
4. 25 Minuten backen bis der Teig goldbraun ist. Abkühlen lassen. Guten Appetit!

Damit wünsche ich Euch noch einen gemütlichen Sonntag,
Rike

MHHH…

ODER VON PLÄTZCHEN IN DER ADVENTSZEIT

Es ist Plätzchenzeit! Und zwar nicht zu knapp. Denn dieses Jahr war ich im November wieder im Mutter-Tochter-Urlaub und fester Bestandteil ist stets das Plätzchen backen. Einen Abend, einen ganzen Tag und einen Vormittag standen wir zusammen in der Küche, haben gemessen, geknetet, ausgestochen, klebrige Kugeln geformt und Schaumküsse auf Oblaten gleiten lassen…

Ziemlich Zauberhaft Stempelatelier Plätzchen 2017

Backen mit meiner Mama, das ist wunderbar, geht es schon bei der Auswahl der zu backenden Sorten los: da gibt es Zimtsterne und zitronige Zitronenplätzchen, Schneeherzen, Haselnussmakronen, Vanillekipferl, Eierlikörnusstaler… die immer sein müssen und seit Jahren fester Bestandteil unserer Adventszeit sind. Dazu natürlich auch die ein oder andere neue Sorte, in diesem Jahr Wittwenküsse, Walnussmonde und blätterteigartige Schneeflöcken. Ob sie sich für die kommenden Jahre bewähren, muss noch entschieden werden.

Ziemlich Zauberhaft Stempelatelier Plätzchen 2017 Haselnussmakronen

Bei so vielen Sorten haben wir mittlerweile eine digitale Tabelle, die uns die abenteuerlichen Zutatenmengen für den Einkaufszettel ausrechnet. In diesem Jahr begann sie mit „Zehn Stück Butter…“. Daraus wurden 17 Sorten, die 52 Bleche und 1.599 Plätzchen ergaben. Es gilt ein großes Lob an unseren Backofen, der so fleißig hintereinanderweg das alles gebacken hat.

Ziemlich Zauberhaft Stempelatelier Plätzchen 2017 Kipferl

Zum Schluss haben wir dann jedes Jahr aufs Neue alle großen und kleinen Kuchenbleche voller Leckereien belegt, natürlich auch mit der doppelten Menge Vanillekipferl – ein herrlicher Anblick!

Ziemlich Zauberhaft Stempelatelier Plätzchen 2017 Schwarz-Weiß-Gebäck

Allerliebste Grüße,
Rike

NORWEGEN

ODER WIEDER IM LANDE

Ziemlich Zauberhaft Stempelatelier Urlaub Norwegen

Nach fast einmonatiger Pause melde ich mich bei euch zurück. Der Juni war Urlaubszeit, die wir in Norwegen verbracht haben. Ein herrliches Land, das uns verzaubert hat mit deinen ruhigen Seen und langgezogenen Fjorden, seinen schneebedeckten Bergen und den Gletschern, seinen sanften Hügeln und atemberaubenden Wasserfällen. An einigen ruhigen Tagen haben wir unsere Seele am Meer baumeln lassen, sind aber die meiste Zeit herumgereist, denn wir wollten ja was sehen!

Ziemlich Zauberhaft Stempelatelier Urlaub Norwegen

Und das haben wir auch! Wir haben den höchsten Berg Skandinaviens und die ältesten Holzbauten Europas gesehen, sind durch den längsten Straßentunnel der Welt gefahren, haben die hier Nationalen Touristenrouten bereist und dabei die herrlichsten aller Landschaften bewundern dürfen, wir waren viel wandern (in hohen Höhen), waren mit dem Schiff auf dem längsten Fjord der Welt unterwegs und sind mit dem Auto an die höchste befahrbare Stelle Nordeuropas gelangt.

Ziemlich Zauberhaft Stempelatelier Urlaub Norwegen

Landschaftlich hat Norwegen nahezu alles zu bieten – vor allem die durch die Eiszeit geprägten Bergwelten haben es uns hier aber angetan. Die Ausblicke sind einfach unbeschreiblich schön! Und die Ruhe ist herrlich, denn auch im Sommer ist man hier nahezu allein unterwegs.

Ziemlich Zauberhaft Stempelatelier Urlaub Norwegen

Wieder zurück freue ich mich darauf mit euch wieder kreativ zu sein!
Allerliebste Grüße,
Rike

MÖN

ODER WARUM ES HIER IN DER LETZTEN WOCHE SO RUHIG WAR

Ziemlich Zauberhaft Stempelatelier Privates Urlaub Mön 2016

Urlaub mit der Familie am Meer – das ist der ruhigste und erholsamste Urlaub jeden Jahres. Zur Osterzeit packen wir immer voller Vorfreude unsere Reisetaschen und fahren auf die Insel Mön in Dänemark. Zu dieser Jahreszeit hat man hier die Steinstrände nahezu für sich allein und es gibt tolle Sachen zu finden: versteinerte Seeigel, Korallenschwämme, Klappersteine… Das Fossilien-Such-Gen liegt bei uns in der Familie.
Seit ein paar Jahren wagen wir uns nun auch an die Steinbestimmung – meine Mitstreiter kennen sich da schon ziemlich gut aus, mein kleiner Bruder rezitiert: „Feldspat, Quarz und Glimmer sind im Granit immer.“ Wohingegen ich eher froh bin, wenn ich einen Porphyr von einem Basalt unterscheiden kann und mir sage: „Was ich nicht weiß, ist ein Gneis.“ Dafür habe ich das Seeigel-Auge.
Gebastelt wir in dieser Zeit nicht, aber gestrickt, gespielt, gelesen und natürlich viele, viele Stunden am Meer verbracht – egal bei welchem Wetter!

Seid ganz lieb gegrüßt,
eure erholte Rike